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5
Sep
2018

Königliche Erwartungen an die neue Saison

Die Saison der UEFA Champions League 2018/19 steht vor der Tür. Wie in jedem Jahr sind die Erwartungen an die neue Spielzeit sehr groß. Aber worauf können wir nun wirklich freuen?

„Ce sont les meilleures equipes...es sind die allerbesten Mannschaften!“ 1992 endstand die berühmte Champions League Hymne, als man den altehrwürdigen Pokal der Landesmeister modernisierte und zur heutigen Königsklasse umwandelte. Schon vor 26 Jahren wusste der britische Songwriter Tony Britten, der das dreisprachige Lied komponiert hat, was in Zukunft kommen sollte. Die besten Teams Europas duellieren sich seitdem jede Saison auf allerhöchstem Niveau und entfachen unter Fans, Spielern gleichermaßen eine Magie: Diese scheinbar einmaligen europäischen Nächte, in denen dieser Hype wieder zu spüren sein wird. Eine positive Energie, die nicht weniger zu werden scheint. Aber welche Gründe gibt es, dass wir uns auf die neue Saison freuen dürfen?

Grund #1 – Die neuen Teams

Man kann über den Begriff „Neu“ hier natürlich streiten. Aber es sind doch alte Bekannte, die schon länger nicht mit von der Partie waren – so zum Beispiel Inter Mailand. Der Champions League Sieger aus dem Jahr 2010 musste eine Durstrecke durchmachen und konnte sich nun endlich wieder qualifizieren. Mit Spielern wir Mauro Icardi, Ivan Perisic und Radja Nainggolan ist die Mannschaft von Trainer Luciano Spaletti zudem mit Stars gespickt. Das mit Sicherheit ausverkaufte San Siro wird u.a. gegen den FC Barcelona und Tottenham eine beeindruckende Bühne bieten. Auch in den Bewerb zurückgekehrt sind Traditionsklubs wie der FC Valencia oder Olympique Lyon. Wirklich neu dabei sind Young Boys Bern, Roter Stern Belgrad und die TSG Hoffenheim. Wie sich die Neulinge wohl schlagen werden?

Grund #2 – Cristiano Ronaldo

Für sehr lange Zeit hat man es nicht für möglich gehalten, doch schlussendlich ist es doch passiert. Cristiano Ronaldo hat Real Madrid verlassen und ist zu Juventus Turin gewechselt. CR7 geht also nun für die Alte Dame auf Torejagd, auch wenn das in der Liga bisher noch nicht so gut geklappt hat. Was das für die Königsklasse bedeutet? Real Madrid konnte zuletzt den Pokal mit den großen Ohren gleich drei Mal in Folge in die Höhe strecken – mit Cristiano als Torschützenkönig:. „Juventus ist auch eine sehr gute Mannschaft und jetzt - mit Ronaldo - sind sie eindeutig die Favoriten in der Champions League, während sein Abgang Real geschwächt hat“, sagt kein Geringerer als Lionel Messi. Haben wir also wirklich einen neuen Favoriten?

Grund #3 – Die Champions League

Nirgends ist die Dichte an Stars größer, nirgendwo ist die Qualität höher und nirgends schauen wir so gerne zu, wie in der Champions League. Die größten Teams des Kontinents wollen ihre Position im Spitzenfußball verteidigen, andere wollen den Henkelpott endlich zum ersten Mal nach oben strecken. Die Königsklasse bietet so gut wie alles: das Duell David gegen Goliath, Spitzenspiele und Derbys. Wie jedes Jahr, haben wir also wieder genug Gründe uns zu freuen.

10
Aug
2018

Der Calcio feiert sein Comeback

Die Italiener waren bei der Weltmeisterschaft 2018 bekanntlich nicht dabei. Nichtsdestotrotz ist die heimische Serie A im Aufschwung. Nach langer Depression, ausgelöst durch finanzielle Schwierigkeiten, Infrastrukturprobleme und diverse Skandale, ist der „Calcio“ wieder internationale Klasse.

Kaum eine Liga im europaweiten Vergleich erlebt derzeit so eine Renaissance wie die italienische Serie A. Still und heimlich nähern sich die Klubs am internationalen Parkett wieder ihren vergangenen Erfolgen an. Juventus Turin etwa, hat in den letzten vier Jahren zwei Mal das Endspiel der Champions League erreicht. Auch wenn das im Vorjahr nicht der Fall war, konnte die Serie A einen weiteren Schritt nach vorne machen. So konnte man in der berüchtigten Fünfjahreswertung der UEFA Deutschland überholen und auf dem dritten Platz landen. In Zukunft haben die Italiener außerdem wieder vier Starter in der Champions League und drei Plätze in der Europa League zur Verfügung.

Nicht nur sportlich läuft es für die Klubs sehr ordentlich. Finanziell haben viele Vereine vom Ausland einen Gönner oder Mäzen ans Ufer gezogen. Bei den Mailänder Großklubs AC und Inter sind zum Beispiel Investoren aus China am Werk, beim AS Roma Geschäftsleute aus den USA. Auch das ist ein Grund, warum viele Klubs neue Stadien bauen bzw. ihre aktuellen Spielstätten aufwendig renovieren. Udinese Calcio hat das Stadion bereits rundum erneuert, Aufsteiger Frosinone hat letztes Jahr seine neue Arena eröffnet.

Neben den altehrwürdigen Stadien wie dem San Siro in Mailand, dem Stadio Olimpico in Rom oder dem Stadio San Paolo in Neapel, gibt neue interessante Destinationen für Fußballfans. In den nächsten Jahren kommen noch völlig neue Stadien auf Sardinien bei Cagliari oder beim AS Rom hinzu. Dem Aufstieg der Serie A steht also weiterhin nichts im Weg. Wer dabei sein möchte, sollte sich den Calcio in der kommenden Saison live im Stadion nicht entgehen lassen.

20
Jul
2018

Madrid – Die Fußballhauptstadt Europas

Wer eine Reise zu den wirklich erfolgreichen Teams dieses Kontinents machen möchte, kommt an einem Stopp in Madrid nicht vorbei. Die Hauptstadt Spaniens beheimatet bekanntlich Real und Atletico, die amtierenden Sieger der Champions- und Europa League. 

Keine Stadt in Europa ist sportlich aktuell so im Mittelpunkt wie Madrid. Real konnte zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in fünf Jahren den Pott mit den großen Ohren, also die Champions League, gewinnen. Das Starensemble trägt seine Heimspiele im berühmten Estadio Santiago Bernabeu aus und ist mit 80.000 Plätzen das größte Stadion der Stadt. Nicht nur die Arena selbst ist eine Augenweide, sondern oft auch das Spiel der „Königlichen“ auf dem Platz. Der Kader von Real liest sich wie eine Liste von Superstars, allen voran Cristiano Ronaldo. Für die Mannschaft wird es ab der neuen Saison aber eine Art Neubeginn geben. Nach dem Sieg im Finale der Champions League über den FC Liverpool, ist Trainer Zinedine Zidane bekanntlich zurückgetreten. Mit Julen Lopetegui hat der ehemalige spanische Teamchef übernommen, der einen Tag vor der Weltmeisterschaft 2018 aufgrund des bevorstehenden Wechsels entlassen wurde.

Der „kleine Nachbar“ Atletico Madrid hingegen setzt weiter auf Kontinuität. Die Mannschaft von Trainer Diego Simeone ist aber schon lange viel mehr als nur die Nummer zwei der Stadt. Unter dem argentinischen Übungsleiter, der seit 2011 im Amt ist, konnte man national die Meisterschaft, den Pokal und den Superpokal holen. Auch international setzten die „Los Colchoneros“ in den letzten Jahren mehrere Ausrufezeichen. Drei Titelgewinne in der Europa League in acht Jahren, zudem konnte man zwei Mal das Finale der Champions League erreichen, welche man aber beide ausgerechnet gegen den Stadtrivalen verloren hat. Nichtdestotrotz gilt Atletico auch für die neue Saison wieder als Anwärter auf diverse Titel. Das neue Stadion soll dabei eine entscheidende Rolle spielen, denn der heimische Rasen wird Schauplatz des Finales der Champions League 2018/19 sein. Das im Sommer 2017 eröffnete Estadio Wanda Metropolitano ist ein echter Traum für Fußballbegeisterte. Mit 67.000 Plätzen und Gesamtkosten von 270 Millionen Euro ist es eines der modernsten Stadien Europas. 

Wer sich also für eine Reise nach Madrid entscheidet, kann sich über zwei absolute Topteams des Weltfußballs freuen und eine Stadt, die viel mehr zu bieten hat als Fußball. Wer sich in der spanischen Hauptstadt befindet, sollte sich unbedingt auch die Zeit nehmen und den königlichen Palast, sowie die berühmte Kathedrale Almudena besuchen. Außerdem ist das Nachtleben rund um die Puerta del Sol den Madridern mindestens genauso heilig und ein echtes Erlebnis.

4
Jul
2018

Premier League: Kracher-Duell zum Auftakt

Nach der Weltmeisterschaft ist vor der neuen Saison in der englischen Premier League. Gleich zum Auftakt am 11. August 2018 wartet ein echtes Spitzenspiel im Emirates Stadium zwischen dem FC Arsenal und Manchester City auf die Fans. Zudem hat im Norden Londons nach vielen Jahren eine neue Zeitrechnung für Klub und Fans begonnen. 

Wie geht es weiter mit den „Gunners“? Nach nicht weniger als 1.200 Spielen in 22 Jahren ging die Amtszeit von Trainerlegende Arsene Wenger am Ende der letzten Spielzeit vorüber. Im Norden Londons wird nun ein neues Kapitel unter Neo-Coach Unai Emery aufgeschlagen, der gleich neue Spieler ins Boot geholt hat. Stephan Lichtsteiner und Bernd Leno sind nur der Anfang des geplanten Kaderumbruchs. Es gilt für den spanischen Trainer, die drei Meisterschaften und sieben FA-Cup-Titel seines Vorgängers annähernd nachzumachen. Ein Unterfangen, das einen guten Start gegen den amtierenden Meister aus Manchester braucht. Die Aufgabe für Arsenal am ersten Spieltag könnte also wahrlich leichter sein.

Die mit Stars gespickte Mannschaft von Trainer Pep Guardiola startet die Mission Titelverteidigung. Für den Erfolgstrainer gilt es, wie für viele andere Coaches diesen Sommer, zu Beginn der Meisterschaft herauszufinden, welcher seiner Schützlinge die Strapazen der Weltmeisterschaft überwunden hat und bereits früh in der Saison zur Hochform auflaufen kann. Nicht weniger als 17 WM-Teilnehmer zählt der aktuell 34-Mann-Kader der „Citizens“.

Neben dem Duell zwischen Arsenal und Manchester City würde sich eine Reise nach London natürlich nicht nur aus sportlicher Sicht lohnen. Die Weltstadt an der Themse ist mit vielen berühmten Sehenswürdigkeiten ein echter Touristen-Hotspot Europas. Buckingham Palace, Tower Bridge oder London Eye sind immer einen Besuch wert. Sollte man nun doch lieber beim Sport und speziell beim Fußball bleiben wollen, sind nicht weniger als sieben Erstligisten und vier Zweitliga-Teams in der acht Millionen Einwohner Metropole beheimatet. Echte Fußballfreaks, können also gleich mehrere Heimspiele der Londoner Teams an einem Wochenende besuchen.

21
Jun
2018

England: Das Mutterland der Fußballrivalität

In England gibt es zwischen den einzelnen Vereinen so viele Rivalitäten und Derbys, da kann man leicht einmal den Überblick verlieren. Damit ihr euch in der kommenden Saison die interessantesten Duelle live vor Ort ansehen könnt, haben wir eine kleine Vorauswahl an heißen Spielen getroffen:

 

North London Derby 

Eines der sehenswertesten Spiele im englischen Fußball ist das Duell im Norden Londons, wenn der FC Arsenal auf Tottenham Hotspur trifft. Über Jahrzehnte waren die „Gunners“ immer eine Nasenlänge vor den „Spurs“, was sich aber in jüngster Vergangenheit geändert hat. In der kommenden Saison tritt Tottenham mit Topstar Harry Kane erneut in der Champions League an, Arsenal wird wie letztes Jahr nur in der Europa League vertreten sein. Kann Arsenal in der nächsten Saison in der ersten Spielzeit nach Arsene Wenger die Machtverhältnisse mit Neo-Trainer Unai Emery wieder geraderücken?

 

Manchester Derby 

Wer ist die Nummer eins der Stadt? Das Manchester Derby schrieb in den letzten Jahren immer wieder bemerkenswerte Geschichten. Im vergangenen Jahr hatten die „Citizens“ rund um die Topstars Kevin De Bruyne, Sergio Agüero und Leroy Sane die Oberhand, was die Fans von Manchester United nur ungern gesehen haben. Aber nicht nur auf dem Feld geht es immer heiß her, sondern auch auf den Trainerbänken. Jose Mourinho und Pep Guardiola sind mit die besten Trainer der Welt und können sich absolut nicht ausstehen. Rivalitäten soweit das Auge reicht und bei fussballreisen.at buchbar!

 

Second City Derby 

Nicht nur die Premier League hat packende Derbys. In der Championship wird in der kommenden Saison mindestens zwei Mal das Duell zwischen Aston Villa und Birmingham City über die Bühne gehen. Es ist das Duell zweiter Teams, die sich eigentlich eine Liga höher sehen und sich nun in der zweiten Etage matchen müssen. Der Brisanz tut das in der zweitgrößten Stadt Englands aber keinen Abbruch. Auch die Kulisse ist alles andere als zweitklassig. Im Villa Park finden 42.000 Menschen Platz, das St. Andrews Stadium der „Citizens“ bietet auch 30.000 Anhängern einen Sitzplatz. Tolle Stimmung also garantiert!

  

Merseyside Derby

In Liverpool gibt es wie in vielen englischen Hafenstädten uralte Rivalitäten zwischen Vereinen. Der FC Liverpool und der FC Everton sind das beste Beispiel, denn kein anderes Derby wird schon so lange kontinuierlich gespielt. Seit der Saison 1962/63 wird jedes Jahr mindestens zwei Mal gegeneinander gespielt. Was das Duell außerdem so besonders macht, ist die Freundschaft zwischen den Klubs. Nicht umsonst wird dieses Spiel von den Fans liebevoll als „Friendly Derby“ bezeichnet. Die Mittelpunkte des Goodison Park vom FC Everton und der Anfield Road vom FC Liverpool sind zudem nur 400 Meter voneinander entfernt! Eine Stadiontour beider Arenen ist also per Fuß locker machbar.